Junghunde

Junghundekurs 2024 Leipzig

Ab Ende Januar/Anfang Februar 2024 ist ein neuer Junghundekurs in Planung.

Der Kurs richtet sich an die Halter pubertierender Junghunde, ab einem Alter von 9 Monaten. Es wird eine Kombi aus Unterordnung, aber auch unterschiedlichen Ansätzen an Beschäftigungsmöglichkeiten geben.

Trainiert wird im Umland bzw. im Raum Leipzig. Die Termine werden noch abgesprochen, verlagern sich jedoch auf Freitag bis Sonntag. Der Kurs findet bei entsprechender Anzahl an teilnehmenden Retrievern statt.

Sollte Interesse bestehen, jedoch der Retriever das Alter noch nicht erreicht haben, so kann gerne ebenfalls Kontakt aufgenommen werden. Ggf. kann ein weiterer Kurs an den Start gehen.

Interessenbekundungen bitte per Email an mich oder auf Facebook über den Messenger.

Ich freue mich auf euch.

Eure Maika.
(mobil: 0176 66834328)
Anmeldung über www.drc.de

Dummy Kurs

Dummy-Basic-Aufbaukurs 2024 Leipzig

Sylvia führt im Raum Leipzig den Dummy-Basic-Aufbaukurs für Retriever. 

Zeitraum: März/April/Mai 2024

Der Kurs richtet sich an Teilnehmer, die schon wissen, was zu den Basics gehört und diese weiter festigen möchten. 

Im Vordergrund steht hierbei auch die Arbeit in der Gruppe. 

Der Kurs baut auf den ersten Kurs vom Sommer 2023 auf. Natürlich können auch Dummyanfänger, welche vorab nicht den ersten Kurs besucht haben, einsteigen.

Euer Hund sollte die Grundkommandos beherrschen.

Noch noch sehr wenige Plätze frei.

Terminübersicht

02.03.2024
17.03.2024
30.03.2024
13.04.2024
27.04.2024
11.05.2024
25.05.2024
08.06.2024

Sylvia
(mobil 0176 72645320)
Anmeldung über www.drc.de

Blogbeitrag: Dezember 2024 JAS

Bericht JAS 15.10.2023

JAS im schönen Thümmlitzwald oder wenn wir nicht zur JAS kommen, kommt die JAS halt zu uns.

Nach fast 10 Jahren Prüfungsabstinenz wurde es für das Retrieverkind und mich Zeit für die erste gemeinsame Prüfung. Nun ja, das ist nur die halbe Wahrheit, denn für uns war es Zeit für die JAS und das ist ja bekanntlich eine Anlagensichtung. Ich hatte mit meinen letzten Retrievern noch an der JPR teilgenommen und die waren ja in der Vorbereitung doch sehr aufwendig.


Leider war auf lange Sicht keine JAS in der näheren Umgebung zu finden und uns saß die Zeit im Nacken. Also haben wir uns als „Welpengruppe“ kurzerhand daran gemacht und selbst eine JAS auf die Beine gestellt. Ein Revier war dank guter jagdlicher Kontakte schnell gefunden. Den Löwenanteil an Vorbereitungsarbeit hat jedoch die Sonderleiterin Maika Markgraf geleistet. Erst durch ihr großes Engagement konnte ich an einem stürmischen und kalten Oktobersonntagmorgen das Retrieverkind zur Anlagensichtung in den schönen Thümmlitzwald chauffieren. Gefühlt macht man auch genau das zur JAS – man fährt den Retriever hin und dann zeigt er oder sie, was er oder sie so auf dem jagdlich genetischen Kasten hat.


Nachdem alle Richter und Mitstreiter eingetroffen waren, brachen wir nach einer Begrüßung- und Vorstellungsrunde zum ersten Prüfungsteil ins Revier auf. Zuerst wurden Anlagen der Hunde am und im Wasser, in der freien Verlorensuche und bei der Markierung begutachtet. Wir durften drei sehr faire und gut gelaunte Richter erleben. Wibke Gindler, Christiane Schneemann und Michael Walther haben sehr fair gerichtet und sich viel Zeit für die einzelnen Hunde genommen. Dank der sehr späten Pilzsaison in diesem Herbst gesellten sich ab und zu ein paar Pilzsucher zu unserer Prüfungsgesellschaft. Nach einer gemütlichen Mittagspause waren wir dann aber doch froh, dass wir alle heile den Wald verlassen konnten, denn der Wind war nun noch stärker geworden. Für die Schleppe und die Feldsuche mussten wir nochmal das Revier wechseln. Dort zeigte Petrus dann alle Wetterfacetten, die er so im Angebot hat.

Blogbeitrag: Dezember 2024 JAS

Von strömendem Regen mit Sturm, bis hin zu strahlendem Sonnenschein war alles dabei. Aber alle haben tapfer durchgehalten und man konnte geniale jagdliche Hundearbeit sehen. Besonders stolz waren wir auf unseren „Show-Golden“, der alle mit seinen jagdlichen Anlagen umgehauen hat. Ja und mich hat mein Retrieverkind umgehauen. Sie hat die JAS gerockt und uns wurde eine erfolgreiche jagdliche Zukunft bescheinigt.

Es war eine rund um gut organisierte jagdliche Anlagensichtung mit einem fairen und gut gelaunten Richterteam, ganz tollen Prüfungsteilnehmern und einem sehr engagierten Wettergott. So kann es weiter gehen. Unser Dank gilt den Richtern und der Sonderleitung Maika Markgraf. Und so viel sei gesagt, das war nicht die letzte Prüfung im schönen Muldental.

Dr. Undine Meusch

Trainingstag in Köthen im November 2023

Trainingstag in Köthen im November 2023


Unsere liebe Kassenwartin Susan hatte die tolle Idee, sich für das ehrenamtliche Engagement in unserer BZG seitens der Ausbilder, Sonderleiter und Vorstandsmitglieder mal auf eine etwas andere Art und Weise zu bedanken.

So hat sie mit Unterstützung durch den ortsansässigen Angelverein ein wunderbares Gelände aufgetan, was zudem noch alles bot, was das Retrieverherz begehrt inklusive eines schönen Gewässers. Für die Menschen war es auch sehr komfortabel, da wir u.a. das Vereinsheim zur Verfügung hatten. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, so dass alle auf ihre Kosten kamen. Selbst der Wettergott war uns hold, der Regen, der mich auf der Hinfahrt ausgiebig begleitet hat, lies passend zum Beginn nach und hörte dann komplett auf.

Foto: Jürgen Dlouhy, November 2023


Mario, Susan und Jennifer haben sehr engagiert durch Rat und Tat alles gegeben, um allen Anwesenden einen schönen Tag zu ermöglichen.

Im Fokus stand nach Leistungsstand angepasst das Dummytraining und wieder einmal war es schön zu sehen, mit wie viel Freude unsere Hunde arbeiten.

In 2 Gruppen arbeiteten wir uns Stück für Stück um den See und bei manchem Hund zeigte sich, dass ihm arbeiten deutlich leichter fällt als warten. Aber auch dafür kann man natürlich einen solchen Trainingstag ganz hervorragend nutzen. Gerade wenn man hauptsächlich allein trainiert, ist es insbesondere für junge Hunde erstmal eine Herausforderung. Ich für mich kann auf jeden Fall sagen, dass mein junger Hund davon sehr profitiert hat und auch, wenn er immer noch am liebsten alle Dummys selbst holen würde, deutliche Fortschritte beim Warten gemacht hat.


Nach einer Mittagspause mit sehr leckerer Soljanka und selbstgebackenem Kuchen gab es dann auch noch die Möglichkeit in die Welt des Ralley Obedience hineinzuschnuppern. Auch dies ist eine hervorragende Beschäftigung für unsere Retriever, die aus unterschiedlichen Gründen z.B. keinen Dummysport betreiben können. Insbesondere meine Hündin hatte daran sehr viel Spaß und auch, wenn sie ihrer Meinung nach noch lange nicht zum alten Eisen gehört, ist es auch für ältere Hunde, die vielleicht nicht mehr so bewegungsfreudig sind, eine tolle Auslastungsmöglichkeit. Jennifer wurde auch nicht müde, den Parcours immer wieder zu erklären und hilfreiche Tipps zu geben.


Bei allem stand immer im Vordergrund, dass sowohl Mensch als auch Hund einen schönen Tag haben und mit möglichst vielen Erfolgserlebnissen nach Hause fahren und aus meiner Sicht ist das auch absolut gelungen. Im Namen aller Teilnehmer bedanke ich mich bei Susan, Mario und Jennifer, die an diesem Tag allen das Gefühl gegeben haben, dass es wertgeschätzt wird, was an ehrenamtlichen Engagement in unserer BZG geleistet wird.
Danke!


Petra Borchardt mit Nette’s Golden Tal Eszli und Hunting Treasures Bumblebee

Wir waren doch alle mal Ersthundeführer

Wir waren doch alle mal Ersthundeführer

… und ich rede jetzt nicht davon, dass in der Familie irgendwo mal ein Hund war. Ich rede von dem richtigen ersten eigenen Hund und nicht vom Hund der Eltern, Großeltern oder Tanten und anderen Verwandten. 

Das ist dann nämlich eine ganz andere Hausnummer: der erste Eigene.

Was sich so leicht anhört, wohl überlegt ist und gut geplant war, wird im Prinzip schon die ersten Tage des Einzugs des Welpen zerstört: die perfekte Seifenblase zum perfekten Hund und zum perfekten Plan.

Denn perfekt, das gibt es nicht.

Ist ja gar nicht so einfach. Puh, schon eine Woche nicht durchgeschlafen. Wieder ein Haufen im Flur. Schuh angefressen. Der hört gar nicht auf seinen Namen. Kleine Erfolgserlebnisse, werden von Unarten des perfekten Hundes zerstört.

Und die kleinen Problemchen wachsen mit dem süßen Welpen.  

Bei anderen sieht das so einfach aus, aber uns zwickt der Welpe und zieht ständig an der Leine. Dabei machen wir doch schon alles.

Wer jetzt aufgibt hat verloren.

Klar, manchmal ist das alles gar nicht so einfach und vor allem Ersthundeführer sollten sich nicht mit erfahrenen Hundeführern vergleichen, sondern vielmehr lernen und die Erfahrung mitnehmen.

Die grauen Hasen haben es doch schon mehrfach durch. Und auch da läuft nicht immer alles rund und Friede, Freude, Sonnenschein. Nö.

Also: Ruhe, Konsequenz, Beratungsoffenheit, Kritikfähigkeit, Lernfähigkeit und die Bereitschaft zur Veränderung und zur SELBSTREFLEKTION (nicht Selbstzweifel, sondern Reflektion), das sind die Eigenschaften, die der Hundeführer mitbringen muss.

Und denkt immer daran: weder der Mensch, noch der Welpe oder der Junghund ist eine kleine Maschine. Wir lernen alle, jeden Tag und mit den Tagen lehrt uns die Erfahrung: „Beim nächsten Hund machen wir alles anders.“

Unser Bild stammt vom derzeitigen Welpenkurs. Die kleinen Retriever haben den Alltagsparcours erkundet. Was so leicht für uns Menschen aussieht, ist für die jungen Hunde eine geballte Ladung an Reizen, die verarbeitet werden müssen.

Denn große Dinge beginnen ganz klein. Und die kleinesten Dinge werden die größten Freunde!

Jeder der nun diese Zeilen liest und sich wieder erkennt: Verzweifelt nicht, arbeitet an euch und arbeitet mit eurem Hund.

Susan

Die Vereinsmeierei – denn ohne geht’s nicht.

Die Vereinsmeierei – denn ohne geht’s nicht.

Hand auf’s Herz, wer kennt es nicht? Die Gespräche zwischen den Vereinsmeiern und den Antimeiern.

Was sich so lustig liest, endet oft in bösen Wortgefechten und Verwunderung über die Ansichten der Gegenseite.

Ich bezeichne mich glatt als Vereinsmeier, kenne jedoch auch viele Antimeierse.

Ich kenne überzeugte Antimeier. Ich kenne auch Antimeier, die jetzt Vereinsmeier sind und ich kenne auch Antimeier, die noch gar nicht wissen, wie toll sie die Vereinsmeierei finden werden. (Prognose, meinerseits.)

Die überzeugten Antimeier, können, wie die Vereinsmeier auch dabei noch in viele Untergruppen eingeordnet werden. Die Radikalen, die Elementaren, die Moderaten, die Mitschwimmer, die Überläufer, die Frischlinge, … ich schweife ab.

Betrachten wir die Normalos.

Die Neutralen, die sich einen Hund holen möchten, landen mehr oder weniger durch Zufall beim Züchter unseres Vereins den DRC e. V.!

Der erste Schritt zum Frischling ist gemacht, wenn der Welpe aus einer seriösen und auf der ganzen Welt anerkannten Zucht stammt.

Das heißt, der Welpe stammt aus einer vom FCI, VDH anerkannten Zucht und der Frischling landet, wie vom Züchter geraten, direkt beim DRC e. V. in einer Welpengruppe einer BZG.

Und da steht er nun: der zukünftige Vereinsmeier mit seinem süßen Welpen und die Nerds erzählen was von FCI, VDH, BZG, DRC, WT, JAS, APD, BHP, BLP und so weiter.

Fakt ist, ganz vereinfacht gesagt, man wächst da rein:

Ganz, ganz oben in der Hierarchie steht der FCI.
Weltweit checkt dieser Verein die Lage aller ihm unterliegenden Vereine. Ein echter Züchter beantragt seinen Kennel beim FCI. Dieser Kennelname ist dann weltweit geschützt.

Dann kommt der Verband für das Deutsche Hundewesen.  
Der VDH, der Verband dt. Hunde, wie der Name schon sagt ist dem FCI direkt unterstellt und für alle anerkannten Rassevereine in Deutschland zuständig.

Der Rasseverein DRC e. V. unterliegt dem VDH.
Die Züchter, die im DRC züchten, müssen die Auflagen zur Zucht des DRC und des VDH einhalten.
Jeder Züchter und jeder Welpe wird registriert. Es wird nicht wild umher gezüchtet, sondern alles nach Auflagen und Vorgaben.

Ganz vereinfacht gesagt: der DRC hat die Deutschlandkarte in sieben Landesgruppen aufgeteilt. Die ehrenamtlichen Vorstände in den Landesgruppen (LG) betreuen final die darin befindlichen Bezirksgruppen (BZG) und Trainingsgruppen (TG).

Eine klar definierte Hierarchie. So laufen viele Informationen der BZG nach oben zu unserem DRC Bund und von dort aus gelangen wichtige Infos zum VDH.

Das Ganze geht auch umgekehrt.

Einige Rasseverbände arbeiten auch zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Über viele, viele Jahre wurden so Informationen gesammelt, ausgewertet und weiterentwickelt, zum Wohle unserer Hunde.

Stellt euch nun vor es gibt keine Vereinsmeierei. Dann züchtet jeder wie er mag und was er hübsch findet oder gar trendy ist. Zahlen, Daten, Fakten, das fällt dann alles weg. Nachhaltigkeit: ade!

Der Einstieg in die Vereinsmeierei, soll also nicht nur das weitverbreitete Klischee vom Vereinsmeier verbreiten, sondern bewirkt so viel mehr.

Der erste und wichtigste Schritt jedoch ist, einen Hund aus einer anerkannten Zucht zu erwerben und auch nur unter einem anerkannten Verein des FCI und VDH zu züchten. 

Ich persönlich bin immer wieder gefesselt, wenn in unserer Clubzeitung an Menschen und ihr Schaffen im Verein erinnert wird.

Daher schaut doch auch mal auf der offiziellen Website des DRC und lest euch in die Geschichte unseres Vereins: www.drc.de/verein/geschichte

Eure Susan

Zahlen – Daten – Fakten

Zahlen – Daten – Fakten

Immer wieder flammen lange Diskussionen auf, wie wir unsere BZG unter einen Hut bekommen.

Umbenennungen, Teilungen der Gebiete, … zu einer Lösung sind wir nach Jahren immer noch nicht gekommen.

Von einem Zipfel (Osterburg) zum nächsten Zipfel (Oschatz) unserer Bezirksgruppe sind es knallharte 270 km zu fahren. Das sind etwas mehr als drei Stunden Autofahrt. 13 Stunden mit dem Fahrrad, oder ein 44 Stunden langer Fußmarsch.

Das ist also ein ziemlich großes Gebiet, also muss es auch ein ziemlich großer Hut sein.

Mittelpunkt unseres riesigen Einzugsgebietes ist rein geografisch gesehen doch tatsächlich Bernburg … in etwa.

Da wohnen wir in Köthen z. B. fast im Zentrum unserer BZG. Weit weg von allem und doch mittendrin.

Nun, Fakt ist, und das finde ich ganz interessant, ein paar Zahlen.  

Mitglieder zum 01.01.2023: 162

Mitglieder in Sachsen: 89
Mitglieder in Sachsen-Anhalt: 73

Mitglieder Postleitzahlen 04 …: 89
Mitglieder Postleitzahlen 06 …: 41
Mitglieder Postleitzahlen 39 …: 32

Unser ältestes Mitglied wurde 1939 geboren.
Unser jüngstes Mitglied wurde 1999 geboren.

Männer: 53
Frauen: 109

Auf diese riesige Fläche verteilt, sind wir mit einem gut besetzen Mitgliederstamm ein kleiner Teil des großen Ganzen: der Deutsche Retriever Club e. V.!

Und unsere Größe birgt auch Chancen für uns. So konzentrieren wir uns derzeit auf den ersten Workingtest nach 4 Jahren Pause und brauchen die Hilfe unserer Mitglieder als Helfer im Feld.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr zu unserer Mitgliederversammlung kommt. Ich weiß, man kann auch ohne Verein leben … aber hey, ihr wollt doch nicht immer nur die Zeitung jede zwei Monate lesen, sondern euch mit einbringen! Ganz nah am Geschehen sein!

Mit einem Klick seid ihr auch auf der offiziellen Ausschreibung der Mitgliederversammlung.
*KLICK ins GLÜCK*

Eure Kassenwartin Susan